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Begriff

Glasfasertapete

Glasgewebe-Tapete, strapazierfähig und rissüberbrückend.

Glasfasertapete besteht aus gewebtem Glasgarn und wird mit speziellem Glasgewebekleber an die Wand gebracht. Sie ist reißfest, überbrückt feine Risse und lässt sich mehrfach überstreichen. Deshalb wird sie gern in Treppenhäusern, Fluren und Räumen mit stark beanspruchten Wänden eingesetzt.

Die Verarbeitung ist anspruchsvoller: Glasfasern können auf der Haut jucken, daher sind Handschuhe und Langarmkleidung sinnvoll. Nach dem Tapezieren wird die Fläche mit einer speziellen Dispersionsfarbe oder Glasgewebefarbe gestrichen. Das Entfernen ist aufwendig, die Tapete bleibt meist in Streifen an der Wand. Wer sie wählt, entscheidet sich für lange Haltbarkeit.

Ähnliche Stichwörter

  • MalervliesGlattes Renoviervlies, das Risse überdeckt und überstrichen wird.
  • ArmierungsgewebeGlasfasergitter, das in Spachtel- oder Putzschichten Risse verhindert.
  • TapetenkleisterKlebstoff auf Cellulose-Basis, passend zum Tapetentyp zu wählen.
  • RaufaserPapiertapete mit Holzspänen, die sich gut überstreichen lässt.