Begriff
Mustertapete
Bedruckte oder geprägte Tapete mit Dekor, die nicht überstrichen wird.
Mustertapeten tragen ein Muster oder eine Struktur, die als Gestaltung gedacht ist. Beim Tapezieren muss der Rapport beachtet werden, also der Abstand, nach dem sich das Muster wiederholt. Je größer der Rapport, desto mehr Verschnitt entsteht.
Beim Tapezieren legt man die Bahnen so, dass das Muster an den Nähten fortläuft. Vliesmustertapeten sind weit verbreitet, weil sie sich sauber verarbeiten und später trocken abziehen lassen. Vor dem Kauf zählt die Rollenanzahl: Fläche geteilt durch Nutzfläche pro Rolle plus Verschnitt. Im Malerangebot wird Tapezieren meist nach Quadratmetern abgerechnet, bei Mustertapeten mit Zuschlag.
Ähnliche Stichwörter
- VliestapeteTapete mit Vliesträger, die an die Wand geklebt und trocken abgezogen wird.
- RaufaserPapiertapete mit Holzspänen, die sich gut überstreichen lässt.
- TapetenkleisterKlebstoff auf Cellulose-Basis, passend zum Tapetentyp zu wählen.
- AufmaßMessung der Flächen, nach der abgerechnet wird.