Begriff
Deckkraftklasse
Maß dafür, wie gut eine Farbe den Untergrund abdeckt.
Die Deckkraftklasse nach DIN EN 13300 reicht von 1 bis 4. Klasse 1 deckt am besten, Klasse 4 am schlechtesten. Geprüft wird bei der vom Hersteller angegebenen Ergiebigkeit; entscheidend ist also immer die Kombination aus Klasse und Reichweite. Eine Farbe der Klasse 2 bei sieben Quadratmetern je Liter ist nicht automatisch schlechter als eine Klasse 1 bei zehn Quadratmetern.
Für den Alltag heißt das: Wer dunkle Untergründe überstreichen will, greift zu Klasse 1 oder 2. Schlecht deckende Farben benötigen mehr Anstriche und sind unterm Strich oft teurer. Im Malerangebot sollte die Deckkraftklasse des Produkts stehen, nicht nur der Hinweis „Wandfarbe weiß“.
Ähnliche Stichwörter
- ErgiebigkeitGibt an, wie viele Quadratmeter ein Liter Farbe streichen kann.
- NassabriebklasseKlasse für die Scheuerbeständigkeit eines Anstrichs.
- DispersionsfarbeWasserverdünnbare Standard-Wandfarbe mit Kunstharzbindemittel.
- GlanzgradBeschreibt, wie stark eine Oberfläche das Licht zurückwirft.