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Begriff

Dispersionsfarbe

Wasserverdünnbare Standard-Wandfarbe mit Kunstharzbindemittel.

Dispersionsfarbe ist die gängigste Innenwandfarbe. Pigmente und Füllstoffe sind in Wasser verteilt, als Bindemittel dient eine Kunstharz-Dispersion, zum Beispiel auf Acrylatbasis. Nach dem Verdunsten des Wassers bildet sich ein geschlossener, offenporiger Film. Das macht die Farbe einfach zu verarbeiten: Werkzeug lässt sich mit Wasser reinigen, der Geruch ist gering.

Wichtige Qualitätsmerkmale stehen auf dem Eimer, etwa Deckkraftklasse und Nassabriebklasse nach DIN EN 13300. Dispersionsfarbe haftet auf Putz, Gipskarton, Raufaser und tragfähigen alten Anstrichen. Auf stark saugenden Flächen braucht sie vorher eine Grundierung. Für feuchte Fassaden eignet sich die Innenvariante nicht, dort kommen Fassadenfarben zum Einsatz.

Ähnliche Stichwörter

  • DeckkraftklasseMaß dafür, wie gut eine Farbe den Untergrund abdeckt.
  • NassabriebklasseKlasse für die Scheuerbeständigkeit eines Anstrichs.
  • TiefgrundGrundierung für saugende Flächen wie Putz, Gipskarton und Spachtel.
  • SilikatfarbeMineralische Farbe auf Kaliwasserglasbasis für mineralische Untergründe.